Donnerstag, 16. Juli 2015

Ich will nichts mehr

Wenn man das, was man will, nicht kriegt, fängt man an immer weniger zu wollen bis man am Ende nichts mehr will. Denn man hat ja gelernt, dass man das was man will, nicht kriegt. Es ist die eine Sache, dass man sich vor Enttäuschungen schützen will, die Andere ist die, das man sich selbst aufgibt. Man verliert vielleicht  das Vertrauen in andere Menschen, in erster Linie aber in die eigene Person. Am Ende nichts zu wollen und aufzugeben bedeutet, dass man irgendwann nicht mehr aufsteht, das man das eigene Leben als wertlos und sich selbst als schlecht und erbärmlich empfindet. Wenn man von Anfang an nichts erwartet, dann kann man nicht enttäuscht werden. Wenn man nichts will, dann gibt es nichts, was man nicht kriegen kann. Also müsste man lernen sich mit dem was man hat glücklich zu schätzen, das funktioniert nur nicht so leicht, wie man denkt, wenn man einmal angefangen etwas zu wollen. 

Montag, 27. April 2015

Alles andere als einfach

Ich verstehe das Leben nicht,
Ich verstehe die Liebe nicht,
Ich verstehe das Glücklich sein nicht
Und das Schicksal auch nicht.
Ich verstehe nicht, wie das hier alles so funktioniert auf dem Planeten Erden.

Nachts, nicht schlafen zu können und mit Magenkrämpfen an den nächsten Tag zu denken, weil man Angst hat. 
Ist das fair? Ist das normal? 
Herausforderungen mit denen ich nicht klar komme, Andere nehmen Sie ganz locker hin.
Wer entscheidet darüber, wie ich mit ihnen umgehe? Das Schicksal vielleicht?
Ich verstehe es nicht. 
Ich würde es so gerne verstehen.
Dann könnte ich besser damit umgehe, mich ablenken von dem Gedanken wieder zu versagen. 
Versagen ist ein großes Wort, fast so groß wie Liebe. Vielleicht auch noch größer.  Man muss an seine Grenzen gehen und darüber hinaus. 
Man muss stark sein und gleichzeitig Schwächen zulassen, um aus ihnen zu lernen.
Und das wichtigste ist: man muss Menschen haben, die diese kennen und akzeptieren. Die hinter einem stehen.

Ich bin dankbar dafür, dass es diese Menschen gibt.
Wenn ich falle, halten Sie mich und fangen mich auf.
Auch wenn ich das Leben nicht verstehe,
Nicht weiß wie die Welt funktioniert ,
Sind diese Menschen da. Lassen mich nicht alleine. Ich kann Ihnen nachts schreiben und wenn sie wach werden, sind sie da. Hören mir zu. Ich liebe sie. 
DANKE!

Freitag, 3. April 2015

Die Liebe

Der Mensch ist das, was er ist bis er sich verliebt, Hals über Kopf. Schmetterlinge im Bauch, ein Grinsen im Gesicht und die Frage danach, ob diese Gefühle erwidert werden. Werden sie es, hebt der Mensch quasi vom Boden ab. Irgendwo auf Wolke sieben kann man ihn finden. Irgendwann holt einen die Realität jedoch ein. Bei manch Einem früher als bei einem Anderen, aber sie holt jeden ein früher oder später. Der Alltag, Streitereien um Kleinigkeiten oder das Gefühl man müsse sich keine Mühe mehr geben der Person zu gefallen. Gleichzeitig aber auch Vertraut- und Geborgenheit, das Wissen akzeptiert zu werden und nicht alleine zu sein, egal in welcher Situation. Zwar ist der Mensch nicht mehr das, was er ist , wenn er sich verliebt, hat sich verändert und für manch einen zum negativen, aber er kann sich darauf verlassen nicht zu träumen  , wenn er aufwacht, in ein (ver)schlafenes Gesicht schaut und einen Kuss bekommt. Der Mensch kann sich sicher sein, dass Liebe trotz aller Strapazen das Leben bunter, aufregend und intensiver macht. 
Ob es der Person, in die man verliebt ist und daraus später das Gefühl von Liebe wird, ebenfalls so ergeht, dass sie am Ende glücklich ist , das weiß man nicht.  Man kann sich nur auf das eigene Gefühl verlassen. Das macht die Liebe vermutlich aus.  Sie ist nicht wissenschaftlich, sie muss nicht nachvollziehbar und verständlich sein, alles was zählt ist man sie fühlt und erlebt, mit all ihren Höhen und Tiefen. 

Sonntag, 29. März 2015

Mitten in der Nacht

Die Nacht ist dunkel, sie ist kalt und still und dafür bekannt , dass Sorgen und Ängste zum Vorschein kommen. Habe ich jedenfalls mal gehört. 
Ich selbst liege nach einem unschönen Traum wach und kann nicht mehr schlafen.
Scheiß Ängste und Sorgen und Schmerzen und Tränen und Gedanken und .. Ach mitten in der Dunkelheit erscheint mir schon länger alles grauenvoll. Deshalb schlafe ich so die letzten ein oder zwei Monate nicht mehr alleine , sondern bin ständig bei ihm. Er gibt mir Sicherheit und beschützt mich. Dafür liebe ich Ihn. Bin ihm sehr dankbar. Wenn ich jetzt umziehe muss ich lernen auch wieder alleine klar zu kommen. Ich bin gespannt , ob ich das schaffe. 

Gute Nacht, dunkele und einsame Nacht.

Samstag, 28. März 2015

Fangen wir von vorne an?

Ich glaube fest an das Schicksal und damit glaube ich auch, dass irgendwann alles gut wird. Man muss nur lernen Geduld zu haben. Wie heißt es nochmal ? Gut Ding will Weile haben?  Ich habe so lange nicht geschrieben, war lange nicht hier aktiv und warum? Ich dachte es wird leichter , besser, anders irgendwie. Dinge haben sich auch verändert, Freundschaften vorallem. Eine ist geblieben in all der Zeit. Die zu dir, L. 
Ich wohne seit 1 1/2 Jahren nicht mehr zuhause und ich denke manchmal, dass die Entfernung uns stärker und besser gemacht hat. Du bist das Mädchen, dass ich anrufen will und von meinem Tag erzählen will, DU FEHLST MIR. Es vergeht kein Tag, an dem du das nicht tust.  Und ich bin immer für dich da, ich hoffe das weißt du.


Montag, 15. September 2014

24

Wovor hast du Angst,
wenn du nachts nicht schlafen kannst?
Welche Gedanken rauben dir 
den Schlaf?

Ich habe Angst.
Das lässt sich nicht leugnen.
Ich denke nach und fange an.
Zu zittern.
Mein Herz rast.
Ich möchte das es aufhört.

Meine Angst ist so groß.
Größer als ich es ertrage.
Als ich es aushalten kann.

Mitten in der Nacht.
Es ist dunkel.
Und kalt.




Sonntag, 14. September 2014

#23

Sonntagmorgen, 7.15 Uhr.
Der Kopf dröhnt.
Der Rest vom Alkohol hält mich wach.

Guter Abend, denke ich mal.
Mir ist nur leider etwas bewusst geworden.
Wie sehr ich daran scheiterte,
Dich zu ersetzten .
Ich weiß kein Mensch ist ersetzbar .
Aber vielleicht wäre es besser.
Die Freundschaft zu dir?
War geprägt von Heimlichkeit.
Und gestern Abend,
Nach ehrlichen Tequillas?
Fehltest du mir.
Schrieb ich dir.



Jaja,
diese Abende.